Inoffiziell begann das Fliegen im März in Minden, Nevada/Arizona. 1. Vorsitzender Hermann Feistenauer führte am 29. März 1983 einen Wellenflug bis in eine Höhe von 9000 m durch. Ein unvergessliches Erlebnis.
Am 30. April 1983 konnte nach zweijähriger Pause im "Unteren Stadtteich" der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Schulung lief wieder auf vollen Touren.

Rainer Bönsch flog sich frei. Ludwig Mehler stieg mit der B- Prüfung auf die Ka 8 um und Christl Gleißner, Josef Sittl und Dieter Mai auf die Ka 6. Georg Bock und Gleißner Xaver flogen erstmalig einen Kunststoffsegler, die ASW 15. Ausbildungsleiter Willi Venzl flog in diesen Monaten allein annähernd 400 Starts mit und ohne Schüler. Mit Gästen aus Pegnitz wurde ein Fliegerlager abgehalten und am 20. August schloß sich ein Hallenfest an.


Am 4. September nahm der Club mit der Ausstellung einer ASW 15 und einem Ballonwettbewerb am Bürgerfest teil. Das Wetter war leider schlecht und die meisten Ballons sind in der damaligen CSSR gelandet. Der Ballon von Martin Lauterbach flog bis St. Pölten in Niederösterreich.
Während der Jahreshauptversammlung am 1. Juni 1983 wurde im Beisein des Präsidialrates der Oberpfalz, Dr. F. Froschauer, Bürgermeister Wolfrum - der Präsident des Luftsportverbands Bayern, Herr Richard Altvater war verhindert - Herrn Dr. Ferdinand Nickl die Würde der lebenslangen Ehrenvorstandschaft des Segelflugclubs Stiftland verliehen. Die Laudatio hielt der 2. Vorsitzende Hans-Georg Schulze.



Am 14. März 1984 fand mit großer Beteiligung ein Filmabend statt. Ein Unwetter beschädigte am 16. Mai das Dach der Halle und richtete erheblichen Schaden auch an den Flugzeugen an. In Eigenarbeit wurde mit viel Aufwand alles wieder ordentlich repariert.

Das abgedeckte Hallendach

Die Flugsaison war wettermäßig schlechter als das Vorjahr, es war aber möglich, auf dem eigenen Platz zu fliegen. Das entschädigte für vieles. So wurden insgesamt 1173 Starts durchgeführt. 432 Stunden kamen dabei zusammen. Auf die damals so geschmähte Ka 4 (Rhönlerche), entfielen 409 Starts, Ka 8 161 Starts, Ka 6 105 Starts, ASW 15 64 Starts. 434 Starts wurden mit dem Motorsegler geflogen.

Von allen Starts waren über die Hälfte Schulstarts. 445 Windenstarts und 103 Motorseglerstarts wurden durch die Flugschüler geleistet. Ludwig Nürnberger und Susanne Gleißner flogen sich frei. Hubert Trißl und Rainer Bönsch erflogen die B-Prüfung. Ludwig Mehler absolvierte die C-Prüfung.

Am 21. Juli 1984 erhielten Josef Sittl und Dieter Mai den Luftfahrerschein. Ludwig Mehler legte die theoretische Prüfung ab und flog seinen ersten 5 Stundenflug.

Weiterhin legte Dieter Mai die Bedingungen für die Silber - C ab.

Drei neue Windenfahrer wurden ausgebildet. Diese Zahlen beweisen den guten Ausbildungs- und Schulungsbetrieb im SFC Stiftland.

Das Hallenfest am 29. Juli fiel buchstäblich ins Wasser. Am 23. August 1984 flog 1. Vorsitzender Hermann Feistenauer mit dem Motorsegler in den Flughafen München-Riem ein. Am 17. November wurde letztmalig geflogen und die Winterwerkstattsaison eröffnet.

Im Winter 84 auf 85 wurde unter anderem der Motorsegler grundüberholt.


Das ist ein Motorsegler der nicht fliegt

Eine komplett neue Bespannung brachte ihn wieder zu Strahlen. Eine schöne Flugperiode 1985 konnte beginnen.

809 Starts wurden mit der erstandenen, gebrauchten ASK 13, einem modernen Leistungs- und Schuldoppelsitzer geflogen. 272 Ka 8 Starts, 160 Ka 6 Starts und 470 Starts mit dem Motorsegler. Insgesamt waren dies 1791 Starts und Landungen. 957 Starts waren Schulstarts, davon 583 mit Lehrer.

Armin Lippert legte die A-Prüfung ab. Edith Mehler, Susanne Gleißner, Markus Christl und Ludwig Nürnberger die B- Prüfung.

Den Luftfahrerschein (PPL C), Beiblatt C erwarben Ludwig Mehler und Rainer Bönsch. 5 neue Windenfahrer wurden zusätzlich ausgebildet und standen dem Verein zur Verfügung (Ludwig Mehler, Gerd Ziegler, Rainer Bönsch, Hans Prockl und Reiner Müller).